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Wahre Informationen zu den deutschen Zustelldiensten !!!

Der Briefdienstleister TNT zahlt nicht den gesetzlichen Mindestlohn von 9,80 Euro je Stunde an seine Briefzusteller. Das wird jetzt in Dortmund, Essen und Bochum „belohnt” durch dicke Aufträge der Zentrale der Agentur für Arbeit in Nürnberg.

Die Agentur für Arbeit „musste” wie ihr Sprecher betont, die Aufträge an TNT vergeben. Tariftreue Firmen, wie die WPS schlagen Alarm. „Das bedroht 600 Arbeitsplätze bei der WPS”, die zur WAZ-Gruppe gehört, sagt deren Geschäftsführer Peter Lange.

Drei Firmen hatten sich um den lukrativen Auftrag von der Agentur für Arbeit bemüht. In Essen und Bochum waren es fünf Wettbewerber. Den Zuschlag erhielt zunächst nicht TNT und forderte eine Nachprüfung - mit dem Ergebnis, dass die Firma dann doch den Zuschlag erhielt.

Dietmar Dalibor, Verdi-Sekretär in Dortmund, kennt das Problem - und rauft sich die Haare: „TNT hat noch nie den Mindestlohn gezahlt. Die ziehen sich zurück auf den Tarifvertrag, den sie mit der Christlichen Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation abgeschlossen haben. Um diesen Tarifvertrag wird schon lange vor Gerichten gerungen. Die Christliche Gewerkschaft steht im Ruch, massiv von Arbeitgeberseite bei der Gründung beeinflusst bzw. gefördert worden zu sein. Der Rechtsstreit könne „noch zwei Jahre oder länger dauern,” ärgert sich Dalibor.

Der jetzige Fall mit der Agentur für Arbeit sei kein Einzelfall. Auch die Organisationen, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, gegen „Armut trotz Arbeit” anzutreten, vergäben Aufträge an den billigsten Bieter. Jüngst vergaben die Vereinigten Kirchenkreise (VKK) und das Diakonische Werk in Dortmund ebenfalls Aufträge an TNT, die 7,90 Euro/Stunde an Mitarbeiter zahlt.

„Nachträglich gezwungen durch die Vergabekommission” sei man zur Auftragsvergabe an TNT worden, so die Agentur für Arbeit in Nürnberg, die Postdienste zentral für alle Agenturen im Land beauftragt. Nachdem sich TNT gegen den Zuschlag für Wettbewerber beschwerte, haben jetzt wiederum diese eine Nachprüfung der neueren Vergabe an TNT beantragt.

Die Post für die etwa 10 000 Kunden der Dortmunder Agentur für Arbeit wird schon seit Jahren zentral in Nürnberg erledigt. Nur noch sehr selten wird ein Brief in Dortmund eingetütet. Der Schriftverkehr mit den Kunden wird per PC nach Nürnberg transferiert, dort ausgedruckt und auf den Postweg gebracht - für alle Agenturen für Arbeit in Deutschland.





Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/7/8/news-...

Schlagworte: hungerlohn, mindestlohn, post, tnt, verdi

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Kommentare zu diesen Artikel

Schon unglaublich oder? Da wird Post an Wettbewerber vergeben, deren Zusteller Stammkunden bei den ARGE's sind um sich ihr zusätzliches Hartz4 abzuholen ...

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Komisch ist aber, dass wir (DPAG) die Schecks der Arbeitsagentur zustellen dürfen. Also scheint das Vertrauen in alternative Zustelldienste nicht ganz bei 100% zu liegen.

Ja ne echte Sauerei. Mit meinen Steuergelder finanziere ich die Arbeit der Konkurrenz und darf mich wohl nicht wundern, wenn ich eines Tages den Rationalisierungsmaßnahmen zum Opfer falle. Wenn so ein Modell Schule macht, dann gute Nacht Deutschland - der wer soll dann die Steuern bezahlen?

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Nicht nur die Schecks werden durch die DPAG zugestellt, sondern auch wichtige Briefe von der Arbeitsagentur. Eine Bekannte von mir hat schon mehrmals die Briefe doppelt bekommen. Einmal zugestellt durch die PIN in diesen Fall...und der selbe Brief dann noch einmal über die DPAG. Also von zuverlässiger Zustellung sind die Mitarbeiter gerade bei der Arbeitsagentur wohl von den privaten Zustelldiensten nicht gerade überzeugt. Aber auch nur dieses Vorgehen kostet den Steuerzahler unnötig Geld. Man muß doch bitte die Briefe nicht zweimal abschicken,!!! Wenn ein privater Zustelldienst so schlampig zustellt, dann gebe ich den doch erst gar nicht den Auftrag.

Aber nicht nur, dass die Arbeitsagenturen mit den Hungerlohn - Zustelldiensten ihre Briefe teilweise versenden ist eine Schweinerei. Nein...die Arbeitsagentur vermittelt sogar an solche Zustelldienste Hungerlohn-Jobs. Bei "Jurex mail Berlin" wie auch bei den Laden "Zustelldienst Berlin Brandenburg" hat das Jobcenter höchstpersönlich Jobs vermittelt, wo die Zusteller/in im Durchschnitt einen Stundenlohn von 2,-- Euronen hatten. Und wehe, es hat ein Zusteller seinen ach so tollen Job hingeschmissen. Dann wurde er erst einmal gesperrt und war am Ende noch der Dumme....was eigentlich sämtliche Begriffe von Sittenwidrig übersteigt. Man zählt in Deutschland ja nicht mehr als Arbeitslos, wenn ich auch nur einen 100,-- Euronen Nebenjob habe und weiterhin volle Leistungen vom Amt kassiere. Diese Schönrederei am Ende von ach so vielen Arbeitslose weniger, ist nichts weiter als eine Verscheisserung der Steuerzahler.

Und der nächste Punkt ist ja noch der, dass jede Behörde seinen eigenen Haushalt führt. Also die Abteilung, welche Aufträge in Zustelldienste verteilt, hat ihr eigenes Geld wo sie mit Wirtschaften müßen und wiederum die Zahlstelle der Arbeitsagenturen hat ihr eigenes "Geld Töpfchen" !!! Dazu kommt ja noch der allgemeine "Bund" und alle einzelnen Bundesländer....usw.....lauter kleine Geld-Töpfchen !!! Also jede Behörde denkt für sich selbst und muß ihre eigenen Ausgaben regeln. Dieser Schwachsinn führt am Ende dann dazu, dass man Aufträge vergibt, wo diese eine Behörde dann spart und sehr oft das Nachbarzimmer das dreifache an Ausgaben hat. Über diesen wirklichen "Schwachsinn" darf man gar nicht weiter nachdenken, da einen dabei langsam der Blutdruck steigt. Ich finde die Vorgehensweise vom Berliner Senat Lobenswert. Die haben ohne wenn und aber verlangt, dass die PIN mail Berlin mindestens 9,80 Euro in der Stunde ihren Zusteller/in bezahlt, oder sie sind den Senatsauftrag los. Am Ende mußte die PIN klein beigeben....und genau so muß das in jeder Behörde und in jeden Bundesland durchgezogen werden. Und siehe da.....Vater Staat verdient dann plötzlich auch noch Geld, durch die sozialen Abgaben welcher ein Zusteller mit 9,80 Euro plötzlich bezahlen muß. Aber diese eigentlich logische Folge von angemessenen Löhnen ist leider bei 98% der Bundesländer noch nicht vorgedrungen. Und das kostet am Ende sozialpflichte Arbeitsplätze....und den Steuerzahler Milliarden !!!

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Nicht nur, wenn man einen 100€ Job hat, zählt man nicht mehr als arbeitslos, sondern sobald man durch eine private Arbeitsvermittlungsfirma versucht wird zu vermitteln, wird man nicht mehr in die Statistik der Arbeitslosen aufgenommen!! Da muss man sich doch wirklich an den Kopf fassen!!! Die beischeissen sich doch alle selbst da oben!!
Zum kotzen!!!!!
Und zurück zum Thema Zustelldienste:
Vorgestern hatte ich einen Brief (aus dem Ausland), der von "TNT" kam, dann weiter gegeben wurde zu "P2-Post", dann trug er den Stempel von "Rheinland-Pfalz-Post".. und schließlich wurde er dann von uns (der Deutschen Post) zurück geschickt, da der Empfänger verzogen war!! Und das soll dann wirtschaftlich sein!? Tolle freie Marktwirtschaft, bei der der CO2-Austoß verringert werden soll, Herr Westerwelle!!!

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Ach übrigens...was einige vielleicht nicht Wissen !!! In vielen Bundesländern, Landkreisen oder Städten stellt TNT post selber gar nicht Briefe zu. Hier bedient sich TNT privaten Zustelldiensten, wo die Arbeitsbedingungen Sittenwidrig sind und der Name Hungerlohn-Zustelldienste seinen Ursprung hat.
In einigen Bereichen in Brandenburg ist es zum Beispiel der Zustelldienst "Blitz Kurier" oder in Berlin die "PIN Mail"....aber auch Zustelldienste die hier im Forum auch mal ab und zu Auftauchen wie zum Beispiel "Mailcats"...usw usw !!! Also selbst wenn TNT eine Ausschreibung gewinnt, bedient man sich (von der PIN mail Berlin mal abgesehen) anderer Zustelldienste wo die Arbeitsbedingungen mehr wie schlecht sind und der Stundenlohn im Bereich von vielleicht mal 2,-- Euro liegt. Davon mal abgesehen, dass TNT in unzähligen privaten Hungerlohn-Zustelldiensten beteiligt ist.......still und heimlich...selbstverständlich !!! Also selbst wenn TNT von 7,50 Euro Stundenlohn spricht, wird dieser lächerliche Lohn auch nur an seinen eigenen Mitarbeitern bezahlt.....für den Rest hat TNT ja seine Billig-Schuppen, die nebenbei mal Zustelldienst spielen !!!

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Glenn hat folgenden Kommentar geschrieben:
Nicht nur, wenn man einen 100€ Job hat, zählt man nicht mehr als arbeitslos, sondern sobald man durch eine private Arbeitsvermittlungsfirma versucht wird zu vermitteln, wird man nicht mehr in die Statistik der Arbeitslosen aufgenommen!! Da muss man sich doch wirklich an den Kopf fassen!!! Die beischeissen sich doch alle selbst da oben!!
Zum kotzen!!!!!
Und zurück zum Thema Zustelldienste:
Vorgestern hatte ich einen Brief (aus dem Ausland), der von "TNT" kam, dann weiter gegeben wurde zu "P2-Post", dann trug er den Stempel von "Rheinland-Pfalz-Post".. und schließlich wurde er dann von uns (der Deutschen Post) zurück geschickt, da der Empfänger verzogen war!! Und das soll dann wirtschaftlich sein!? Tolle freie Marktwirtschaft, bei der der CO2-Austoß verringert werden soll, Herr Westerwelle!!!

Und diese "Arbeitsvermittlungs-Firmen" schießen wie Pilze aus dem Boden. Die verdienen sich nämlich nebenbei an den Arbeitslosen auch noch eine goldene Nase, da sie bei erfolgreicher Vermittlung nach sechs Monaten von der Agentur für Arbeit eine dicke Prämie kassieren. Also....man kann es als den Modernen Viehhandel betrachten. Und die Vermittlungsfirmen suchen auch ständig für dubiose Zustelldienste neue "Arbeitskräfte".....oder Sklaven !!! Wo 2008 die große Verscheisserung mit Cityletter abgezogen wurde, waren es zu 99,9% solche Arbeitsvermittlungs-Firmen welche hier die angeblichen "Zusteller/in" an Cityletter vermittelt hat. Da sieht man mal, wie "verantwortungsvoll" diese Vermittler arbeiten.

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Was regt ihr euch über TNT auf. Bei uns in der Gegend haben wir zusätzlich Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Die Gruppe heißt First Mail und ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Post. Nur diese nennten " Kollegen" arbeiten für weniger Geld,tragen aber Post von uns aus.Damit nehmen die zusätzlich von uns Sendungsmengen weg, fragt sich also was irgendwann aus uns wird?

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Siggi hat folgenden Kommentar geschrieben:
Was regt ihr euch über TNT auf. Bei uns in der Gegend haben wir zusätzlich Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Die Gruppe heißt First Mail und ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Post. Nur diese nennten " Kollegen" arbeiten für weniger Geld,tragen aber Post von uns aus.Damit nehmen die zusätzlich von uns Sendungsmengen weg, fragt sich also was irgendwann aus uns wird?

Ja der Zustelldienst First Mail ist auch so ein Thema für sich. Dieser Zustelldienst wurde ja von Herma Janssen (ver.di) in den höchsten Tönen gelobt und bei weiterer Betrachtung, hat sich rausgestellt, dass First Mail eine leichten Drang zu 400,- Eurokräften hat. Das kann man in dem Artikel von Herma mit dem Titel Post Mindestlohn für Orange alles nachlesen.......wo von Seiten ver.di wieder das große Schweigen ausgebrochen ist.

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