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Der Bauer-Verlag will seine Ressourcen besser nutzen und baut seine Logistik-Sparte zu einem Post-Dienstleister für Geschäftskunden um. Mit neuen Formaten sollen die engen Versandregeln der Post aufgebrochen werden.

Der Bauer-Verlag baut sein Nebengeschäft weiter aus und will den den Logistik-Bereich als Bauer Postal Network in Konkurrenz zur Deutschen Post am Markt positionieren. Ziel sei es, die Position als alternativer Dienstleister zur Deutschen Post in den kommenden Jahren konsequent auszubauen, heißt es seitens des Verlags. Bereits heute liefert die Bauer-Logistik jährlich mehr als 140 Millionen Sendungen aus. Die Anzahl soll in den kommenden Jahren mehr als verdoppelt werden. Die Postleistungen Bauers beschränken sich allerdings auf den Geschäftskunden-Bereich. Befördert werden Presse-Produkte, Kataloge und Mailings. Das Unternehmen biete derzeiz für 82 Prozent der deutschen Haushalte eine taggenaue Zustellung, heißt es in der Unternehmensmitteilung.
"Noch im ersten Halbjahr 2009 werden wir ein Produkt am Markt platzieren, das die Bindung an die bekannten Postformate komplett aufhebt. Der Kreativität unserer Kunden sind dabei keine Grenzen mehr gesetzt", sagte Marco Schlüter, Bereichsleiter Geschäftsentwicklung und Kundenbetreuung bei BPN in der Bauer Vertriebs KG. Damit hat man offenbar vor allem die Infopost-Produkte der Deutschen Post AG im Blick, denen man mit neuen Format-Möglichkeiten Konkurrenz machen will.

Quelle: DWDL.de am 26. März 2009

Schlagworte: bauer, bpn, dpag, post, verlag, zustelldienst

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Kommentare zu diesen Artikel

"Meedia" schreibt am 26. März 2009 hierzu:


Bauer Postal Network startet noch im März

Eigene Post-Pläne: Bauer wird Briefträger

Nach Springers PIN-Desaster kommt nun der nächste Verlag-Versuch, einen Post-Konkurrenten zu etablieren: Die Bauer Media Group stellt ihren Bereich Logistik neu auf. Unter dem neuen Markendach Bauer Postal Network entsteht nun einen alternativer Briefzusteller und Logistik-Anbieter. Das Vorhaben der Hamburger könnte sogar gelingen. Denn schon heute erreichen die Zeitungsausträger des Verlags 82 Prozent aller deutschen Briefkästen. Der Service soll noch im März starten.


„Ziel ist es, die erfolgreiche Positionierung als alternativer Postdienstleister neben der Deutschen Post DHL in den kommenden Jahren konsequent auszubauen“, so Marco Schlüter, Bereichsleiter Geschäftsentwicklung und Kundenbetreuung bei BPN in der Bauer Vertriebs KG. „Noch im ersten Halbjahr 2009 werden wir ein Produkt am Markt platzieren, das die Bindung an die bekannten Postformate komplett aufhebt. Der Kreativität unserer Kunden sind dann keine Grenzen mehr gesetzt.“ Für seinen Logistik-Angriff sehen sich die Hamburger gut gerüstet. „Seit über 40 Jahren steuert die Bauer Vertriebs KG erfolgreich ein flächendeckendes Netzwerk für die Zustellung von Presseprodukten, Katalogen sowie Mailings an Privat- und Geschäftsadressen in Deutschland. Jährlich werden bereits heute mehr als 140 Millionen Sendungen für namhafte Kunden aus den Bereichen Verlag, Versandhandel, Direktmarketing, Telekommunikation, Finanzdienstleistungen und Tourismus befördert“, heißt es in einer Mitteilung des Verlages. Hintergrund für den Aufbau des neue Geschäftsfeldes ist wohl der Versuch in Zeiten von sinkenden Auflagen- und Abo-Zahlen, die hauseigenen Zeitungsausträgern und über 550 Subunternehmer der Verlagsgruppe weiterhin auszulasten. Aus Springers fast schon legendärem PIN-Debakel, bei den fast 600 Millionen Euro vernichtet wurden, hat Bauer gelernt. Das Verlagshaus will nicht zu einer Post-Kopie mit tausenden von Filialen und eigenen Postkästen werden. Trotzdem gibt sich der Verlag kämpferisch und will bereits bis zum Jahr 2010 doppelt so viele Zustellungen wie bisher abwickeln und mit der neue Tochter anständige Renditen erzielen.

Quelle: Meedia am 26. März 2009

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"PostTip.de" schreibt am 30. März 2009 hierzu:


Bauer-Verlag will Infopost zustellen

Der Hamburger Zeitschriftenverleger Heinrich Bauer will der Deutschen Post im Geschäft mit Infopost Konkurrenz machen. nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) will der Bauer-Verlag über sein Tochterunternehmen "Bauer Postal Network" (BPN) im Geschäft mit adressierter Infopost dem E-Monopolisten Deutsche Post Marktanteile abringen.
Wie der Konkurrent Springer mit seinem Briefdienst PIN wolle Bauer mit dem Schritt das zurückgehende Geschäft mit gedruckten Zeitschriften und Zeitungen auffangen. Zusätzlich soll das Netz der Pressezusteller besser ausgelastet werden. Springer entließ PIN zum Jahresende 2007 in die Insolvenz. Grund war der Mindestlohn für Briefdienste. Im Unterschied zu PIN soll BPN jedoch nicht täglich, sondern zweimal wöchentlich und ausschließlich Infopost zustellen.
Nach Angaben der FTD will BPN bis 2012 bis zu 200 Millionen Infobriefe im Jahr zustellen. Das wäre jedoch nur ein kleiner Teil des Gesamtmarktes. Die Deutsche Post stelle derzeit jährlich 6,9 Milliarden adressierte Infobriefe zu, schreibt die Zeitung.

Quelle: PostTip.de am 30. März 2009

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Hallo!

Kennt jemand einige Kooperationspartner von Bauer Postal Network? Mit wem arbeiten sie zusammen?

Viele Grüße
Lo-Pan

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Danke.
Mir ging es nicht um die Zusteller, sondern um das Netzwerk (so eines gibt), auf das BPN zurückgreift, um "flächendeckend" zustellen zu können ...

Gruß
Lo-Pan

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