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"FinanzNachrichten.de" schreibt am 08. Oktober 2009 - "FDP gegen Verlängerung des Mindestlohns für Briefträger" !!!

Die FDP will offenbar durchsetzen, dass der Mindestlohn für Briefträger der Deutschen Post nicht verlängert wird. Das geht aus einem Entwurf der Wirtschaftsfachleute von Union und FDP hervor, welcher der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ)" vorliegt. Der Mindestlohn für Briefträger war Ende 2007 mit einer großen Mehrheit des Bundestages beschlossen worden. Bei den Streitigkeiten im Vorfeld der Einführung kam die schärfste Kritik von der FDP. FDP-Chef Guido Westerwelle argumentierte unter anderem damit, dass die Post aufgrund der Befreiung von der 19-prozentigen Mehrwertsteuer ohnehin bereits gegenüber der privaten Konkurrenz begünstigt sei. In dieser Frage scheinen sich Union und FDP laut dem Papier aber mittlerweile einig zu sein, die Umsatzsteuerbefreiung für Postbriefe soll beendet werden.

Quelle: FinanzNachrichten.de am 07. Oktober 2009

Schlagworte: cdu, csu, fdp, mindestlohn, umsatzsteuerbefreiung, zustelldienste

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Kommentare zu diesen Artikel

Naja, realistisch betrachtet, ist der Bonus der Umsatzsteuerbefreiung nicht mehr zeitgerecht. Zum Universaldienst gehört nun einmal nicht nur das Briefe zustellen in jeder Ecke von Deutschland, sondern auch ein entsprechendes Serviceangebot wie zum Beispiel eigene Postfilialen. Wenn dann der Postvorstand noch mit einer Fremdvergabe an Hungerlohn-Zustelldienste droht, sollte sich keiner wundern wenn hier entsprechende Leckerlies auch gestrichen werden. Da der Postvorstand in letzter Zeit schon mehrmals sich öffentlich damit abgefunden hat die Umsatzsteuerbefreiung wohl zu verlieren, bleibt es recht spannend was dann bei den jetzigen Tarifstreik am Ende rauskommen wird. Denn durch diesen Bonusverlust verliert die Post AG viele hundert Millionen Euro....was ver.di auch nicht einfach mal so unter dem Teppich kehren kann.

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Auf der einen Seite mag das richtig sein, doch keiner denkt an die 170.000 Mitarbeiter der Deutschen Post DHL die zu 90% volle Steuern und Sozialabgaben zahlen und dem Staat enrichten.

Jetzt kommst bestimmt...aber bei der Post arbeiten doch nur Beamte....falsch. Mehr als 100.000 Mitarbeiter sind Angestellte und Arbeiter die einen vollbezahlten Job haben und somit auch Sozialabgaben leisten, Ihre Rentenbeiträge und Kraknekassenabgaben zahlen.

Wenn dementsprechend der Universaldienst hiermit die UMST-Befreiung wegfällt, wage ich zu bezweifeln das dann noch 170.000 Menschen bei der Post arbeiten. Die werden dann eeher beim Staat angestellt sein und sich in die Hartz IV Reihen einreihen können.

Dann ist die Frage was dann billiger ist.

Jeder bezahlz düe die nicht arbeitende Bevölkerung.

Und die Frage ist...welcher Privatmann schreibt heute noch einen ehrlichen Brief. Pakete versenden ok, aber Briefe. Für Pakete gibt es zahllose Angebote, doch wer sagt zu welchen Dumpinglöhnen diese Kollegen alle arbeiten müssen.

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@ gelberpostler

Ohne Zweifel, wird das am Ende sehr viele sozialpflichte Arbeitsplätze bei der Post AG kosten !!! Das ist dann die andere Seite dieser dubiosen Geschäftspolitik vom Postvorstand. Aber es ist nun einmal so, dass ein Universaldienstleister auch eine entsprechende EIGENE Universaldienstleistung vollbringen muß. Nüchtern betrachtet, spielt es hier keine Rolle wie viele Mitarbeiter dieser Konzern am Ende hat, auch wenn mich diese staatliche Förderung von Hungerlohnjobs als Steuerzahler gewaltig ankotzen. Die gesamten Postfilialen zu privatisieren und in typische Hermes-Hungerlohn-Shops umzuwandeln, war mit Sicherheit ein sehr großer Fehler. Am Ende bleibt ja nur noch die Briefzustellung die NOCH durch eigene Postkräfte abgewickelt wird. Aber auch hier, nutzt die Post AG ja in verschiedenen Bereichen wie zb. die Briefkastenleerung usw bereits Billig-Subunternehmen.
Die gesamte Geschäftspolitik der Post AG, welche eiskalt nur noch auf Gewinne aus ist und wo der gesamte Service und die EIGENE Dienstleistung an Fremdfirmen vergeben wird, rächt sich am Ende bitter am Verlust der Umsatzsteuerbefreiung. Zahlen darf am Ende wie immer der kleine "Mann", der sich über Jahre für die Post AG seinen Hintern aufgerissen hat........doch seit wann interessiert dieses den Postvorstand !!!

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Unglaublich! Ich habe gehört, bei der Biberpost in Sachsen bekommt man umgerechnet 1,89€ auf die Stunde!
Will die FDP, dass das die Regel wird oder was? Mindestlohn muss unbedingt her, sonst droht hier auch noch den gelben Postlern der Rutsch in den Billiglohnsektor oder gar in die Arbeitslosigkeit!

Dazu kommt das ohnehin rückläufige Sendungsvolumen, noch mehr durch die heute erste verschickte "DE-MAIL".

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Achim85 hat folgenden Kommentar geschrieben:
Unglaublich! Ich habe gehört, bei der Biberpost in Sachsen bekommt man umgerechnet 1,89€ auf die Stunde!
Will die FDP, dass das die Regel wird oder was? Mindestlohn muss unbedingt her, sonst droht hier auch noch den gelben Postlern der Rutsch in den Billiglohnsektor oder gar in die Arbeitslosigkeit!

Dazu kommt das ohnehin rückläufige Sendungsvolumen, noch mehr durch die heute erste verschickte "DE-MAIL".

Naja, es gibt noch genügend private Zustelldienste, die ihre Zusteller nach Stücklohn bezahlen. In Sachsen sind das teilweise 0,06 EuroCENT pro Brief. Das geht so durch die Bundesländer verteilt bis 0,20 Eurocent das Stück. Da nun viele private Zustelldienste nicht wie die Post AG von Haus zu Haus zustellen, sondern ganze Bezirke...und das zu 90% noch mit dem privaten Fahrrad.....radeln diese Zustellerkollegen für einen erbärmlichen Stundenlohn der teilweise unter 1,- Euro liegt durch die Gegend. Dazu stellen diese dann ja noch zum großen Teil diese "sinnvolle" Infopost zu, womit sich zb. TNT oder Europost...ist ja auch ein Verein....eine goldene Tulpe verdient.

Der Bundesregierung geht es doch gar nicht darum wer wieviel verdient. Ob nun jemand Hartz IV bezieht und nebenbei mal 100,-- Euronen verdient und somit plötzlich nicht mehr als Arbeitsloser gezählt wird, oder ob ein Postmitarbeiter der Steuern und soziale Abgaben bezahlen muß 2.000 Euro verdient ...Hauptsache die Arbeitslosenzahlen sinken. Im Grunde und man muß es mal so deutlich sagen, legt jede Regierung großen Wert darauf, dass angeblich sooooooo viele Arbeitsplätze neu geschaffen wurden. Das allerdings jetzt schon über 1,4 Millionen Menschen in den Hungerlohnsektor fallen und zu 100% soziale Leistungen beziehen ist die größte Verarschung an den Bürger. Denn wenn man mal die 3 Millionen mit den 1,4 Millionen Arbeitslose zusammen rechnet, sollte eigentlich jeder feststellen, dass wir weiterhin über 4,5 Millionen Arbeitslose in Deutschland haben. Und selbst die 1,-- Euro-Jober werden ja perverser Weise nicht mehr als Arbeitslose gezählt. Aber das ist eigentlich allgemein bekannt....und trotzdem wählen viele auch noch Parteien wie FDP oder CDU......Ohne Worte !!!!
Wir leben leider in einen Land, wo es nichts mehr Wert ist sich 8 Stunden jeden Tag den Hintern aufzureißen !!! Heute zählt vor allen der 400,-- Euro-Jober, damit die Konzernbonzen noch fetter Kohle verdienen können und das alles auf Kosten der steuerzahlenden Bürger. Also die Bonzenkonten werden weiter schön gefüllt und die Staatskasse welche die Steuerzahler erwirtschaften bleibt weiterhin leer......Deutsche Politik Live.....traurig aber wahr !!!

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