Wahre Informationen zu den deutschen Zustelldiensten !!!
Wir bitten um Entschuldigung, aber dieser Artikel ist für Kommentare geschlossen worden.
Satzvey - Die Firmenadresse klingt verlockend: "Am Billig" lautet die Anschrift von Rico's Briefdienst. "Klar sind wir billiger als die Deutsche Post", sagt denn auch Petra Leopardi-Weber. Sie muss es sein. Denn die 45-Jährige macht mit ihrem Mann Rico Weber dem Bonner Weltkonzern aus dem kleinen Ort Satzvey in der Eifel Konkurrenz. Ihre Mitarbeiter tragen in Mechernich, Euskirchen, Meckenheim und, so die Pläne des Ehepaars, bald auch in Rheinbach Briefe aus. Es ist ein älteres Einfamilienhaus, wo Rico's Briefdienst residiert und Besucher von zwei großen fröhlichen Hunden empfangen werden. Die Webers wohnen hier. Und arbeiten im Keller. Dort sortieren sie frühmorgens ab vier Uhr Briefe, die Sammelkuriere zuvor angeliefert haben. Kein Vergleich zum Bonner Posttower. "Wir haben mit nichts angefangen", sagt Rico Weber. Als er und seine Frau das Unternehmen vor fünf Jahren starteten, taten sie es beide aus der Arbeitslosigkeit heraus. "Ich war Mitte 40. Es war eine Hartz-IV-Situation", erzählt der heute 51-Jährige. "Aber wir konnten das Haus hier billig mieten und haben mit einer Aushilfe angefangen." Von Anfang an habe Rico's Briefdienst mit der niederländischen TNT-Post kooperiert. "In der ersten Woche bekamen wir nur 600 Briefe, da hatten wir schon Angst, ob das gut geht." Mittlerweile arbeiten die Satzveyer neben TNT in einer Kooperation mit acht weiteren kleinen Briefdiensten aus dem Raum Aachen. Gegenseitig leiten sie sich die Briefe für ihre jeweiligen Zustellgebiete zu. Aus einer Aushilfe sind bei Rico's Briefdienst fünf Angestellte und knapp 40 Minijobber geworden, die täglich über 4 000 Briefe zustellen. Dazu gehören etwa die Handy-Rechnungen aller Mobilfunkkonzerne außer der Telekom.
"Wir bieten zum Beispiel Hausfrauen oder Frührentnern die Möglichkeit, sich täglich für eine oder zwei Stunden etwas dazu zu verdienen", sagt Weber. Es ist kein Geschäft mit dem großen Geld: 38 bis 42 Cent plus Mehrwertsteuer zahlen Kunden bei Rico's Briefdienst für den Versand eines Briefes.Schlagworte: abzocker, briefdienst, hungerlöhner, pin, rico's, satzvey, tnt, zustelldienst
Also da springt mir ja echt eine Feder aus der Mütze !!! Genau diese Hungerlohn-Zustelldienste sind es doch, welche den Zustellmarkt in Deutschland in den Abgrund treiben. Davon mal abgesehen, dass hier mal wieder Rentner und hauptberufliche Arbeitslose Briefzusteller spielen, muß man sich doch mal Fragen, wie es sein kann, dass 11 Monate nach der Einführung des Entsendegesetzes solche Abzockerfirmen überhaupt noch auf dem Zustellmarkt herum geistern. Diese "Witzfirma" lästert über die PIN Group und zahlt ihren Zustellern einen Stücklohn von 0,12 Eurocent. Und dann reden die auch noch von angeblichen sozialen Abgaben......VON WAS DENN !!! Und nun spielt dieser Kellerschuppen auch noch die große Konkurrenz der Post AG....na da fällt mir ja nichts mehr ein. Wenn dass dann die große Allianz von TNT sein soll, dann steht ja schon einmal fest, dass jeder Steuerzahler in Deutschland dann diese Allianz mitfinanziert. Die Zusteller beziehen zu 100% Sozialleistungen.....die 17 jährigen Töchter spielen Abends Sortierer.....und ein Kellerloch nennt sich am Ende Zustelldienst. Genau diese Sittenwidrigen Zustelldienste sollte man sofort schließen. Was nützt es hier, wenn jeder aus der Laune heraus einen Zustelldienst eröffnet, wo am Ende die Mitarbeiter sowieso zu 100% vom Staat finanziert werden müßen. Und dann redet dieser Möchtegern-Zustelldienst auch noch davon, für die Post AG eine Konkurrenz zu sein ??? Ich glaube langsam ich drehe durch.....!!! Jeder Pförtner im Posttower verdient alleine mehr wie alle Mitarbeiter von diesen Möchtegern-Zustelldienst zusammen !!!
Das ist sie die tolle ach so große Allianz, welche TNT nun im dritten Versuch aufbauen möchte. Hungerlöhner mit Sittenwidrigen Arbeitsmethoden und Löhnen welche am Ende tausende sozialpflichtige Arbeitsplätze vernichten. Eine Schande für die gesamte Zustellbranche !!!
@ tomtom
Was für Hunde ??? Eine Firma zu leiten, wo man mit Sittenwidrigen Löhnen Zustelldienst spielt, bedeutet ja nicht gleichzeitig, dass die Inhaber unhöflich sind. Das Problem sehe ich auch in der gesamten Zustellpolitik, wo man die Möglichkeit hat nach Lust und laune Zustelldienste zu eröffnen. Und nebenbei, kotzt es mich gewaltig an, dass solche Zustelldienste dann von meinen Steuern sich finanzieren, die ich jeden Monat nicht gerade wenig an Vater Staat zahlen muß.
Underground hat folgenden Kommentar geschrieben:@ tomtom
Was für Hunde ??? Eine Firma zu leiten, wo man mit Sittenwidrigen Löhnen Zustelldienst spielt, bedeutet ja nicht gleichzeitig, dass die Inhaber unhöflich sind. Das Problem sehe ich auch in der gesamten Zustellpolitik, wo man die Möglichkeit hat nach Lust und laune Zustelldienste zu eröffnen. Und nebenbei, kotzt es mich gewaltig an, dass solche Zustelldienste dann von meinen Steuern sich finanzieren, die ich jeden Monat nicht gerade wenig an Vater Staat zahlen muß.
Es ist ein älteres Einfamilienhaus, wo Rico's Briefdienst residiert und Besucher von zwei großen fröhlichen Hunden empfangen werden.
tomtom hat folgenden Kommentar geschrieben:Underground hat folgenden Kommentar geschrieben:@ tomtom
Was für Hunde ??? Eine Firma zu leiten, wo man mit Sittenwidrigen Löhnen Zustelldienst spielt, bedeutet ja nicht gleichzeitig, dass die Inhaber unhöflich sind. Das Problem sehe ich auch in der gesamten Zustellpolitik, wo man die Möglichkeit hat nach Lust und laune Zustelldienste zu eröffnen. Und nebenbei, kotzt es mich gewaltig an, dass solche Zustelldienste dann von meinen Steuern sich finanzieren, die ich jeden Monat nicht gerade wenig an Vater Staat zahlen muß.
Es ist ein älteres Einfamilienhaus, wo Rico's Briefdienst residiert und Besucher von zwei großen fröhlichen Hunden empfangen werden.
Ja klar...das meinst Du !!! Ich dachte schon Du kennst die persönlich !!!
Private Kunden können ihre Post bei zwei Briefshops in Euskirchen abgeben: im Lotto- und Tabakgeschäft von Hedi Kirchhof, Wilhelmstraße 9, und bei Computerwelt Büttner, Annaturmstraße 5-7. Weitere Briefshops, auch in Mechernich, sollen demnächst eröffnen. Eins können die Unternehmensgründer allerdings nicht verstehen: Von den öffentlichen Verwaltungen haben sie bisher noch keine Aufträge erhalten. „Dabei könnten die Steuerzahler Tausende von Euro sparen, wenn wir die Post für die Verwaltungen verteilen würden“, so das Ehepaar. Außerdem sollten die Kommunalpolitiker doch eigentlich dafür sorgen, dass örtliche Dienstleister beauftragt würden.
„Rico's Briefdienst“ unterliegt genauso wie andere Postunternehmen der Kontrolle durch die Netzagentur. Es gelten auch die gleichen Vorschriften - zum Beispiel dafür, nach wie viel Tagen ein Brief zugestellt sein muss. Auch Sonderleistungen, wie zum Beispiel Einschreiben, gehören zum Angebot. Pakete stellt man allerdings nicht zu. Rico Weber: „Der Paketdienst ist ein ganz anderes Geschäft.“
Herzlich willkommen im
Postboten-Forum
Mitglied werden im Postboten-Forum
Wenn Du bereits Mitglied bist mußt du dich hier Anmelden
© 2009 Erstellt von Underground auf Ning. Gründe dein eigenes soziales Netzwerk!