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"ver.di" berichtet am 20. Mai 2009 - "Klage von ver.di gegen die Pseudogewerkschaft GNBZ erfolgreich" !!!

LAG Köln weist Beschwerde des Arbeitgeberverbandes GNBZ zurück

Als positives Signal für starke und unabhängige Gewerkschaften bewertet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die heutige Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes (LAG) Köln zu der von den Arbeitgebern gegründeten Pseudogewerkschaft GNBZ (Gewerkschaft Neue Brief- und Zustelldienste). „Es bleibt dabei. Die GNBZ war und ist nicht tariffähig. Die beiden von ihr im Dezember 2007 geschlossenen Verträge zur Verhinderung des Mindestlohnes sind keine Tarifverträge sondern Makulatur“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis.

Um die Beschäftigten in dem vollständig liberalisierten Briefmarkt vor Lohn- und Sozialdumping zu schützen hatte die große Koalition im August 2007 beschlossen, einen allgemein verbindlichen Mindestlohn für die Branche einzuführen. Parallel zu dem hierfür notwendigen Gesetzgebungsverfahren von Bundestag und Bundesrat hatten die beiden Arbeitgeberverbände NBZ (Neue Brief- und Zustelldienste) und BdKEP (Bundesverband der Kurier-, Express- und Postdienste) mit der kurz zuvor gegründeten GNBZ jeweils Verträge ab-schlossen, um den gesetzlichen Mindestlohn von acht bis 9,80 Euro zu verhindern.
Das Arbeitsgericht Köln hatte auf Antrag von ver.di schon am 30. Oktober 2008 festgestellt, dass die GNBZ keine tariffähige Gewerkschaft ist. Gegen diesen Beschluss hatten GNBZ und der Arbeitgeberverband NBZ Beschwerde eingelegt. Die wies das LAG Köln nun zurück.

Quelle: Pressemeldung ver.di am 20. Mai 2009

Schlagworte: beschwerde, gewerkschaft, gnbz, klage, landgericht, ver.di

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Kommentare zu diesen Artikel

Wer sich mit der GNBZ schon mal bechäftigt hat, sollte wissen um was es sich dabei handelt. Ihr habt ja auch intensiv darüber berichtet.
Eigentlich sollte klar sein, das die GNBZ von den Arbeitgbern TNT Post und Pin AG gegründet worden ist.
Warum dort jemand Mitglied wird? Ich weiß es nicht.

lg herma

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jaaa.... Sie lebt noch , sie lebt noch ... ..... natürlich ist und war das jedem klar, dass die GNBZ eine Arbeitgeber retorte war und ist . Erheblich Schlimmer finde ich den Grund, warum die Arbeitgeber sich dazu entschlossen haben diese Retoret zu Gründen.

weil Verdi ja in der schnellsten Tarifrunde der Welt mit der DPAG ins Bett gegangen ist und was für uns ausgehandelt hat , haben sich die Briefbarone das ausgedacht ! Bitte nicht antworten, dass die Arbeitgeber nicht mit Euch reden wollten , das stimmt nicht !

Damit das nicht falsch verstanden wird. Ich lehne die GNBZ absolut ab. Trotzdem macht es nachdenklich, dass die Mitgleider haben und Verdi es nicht schafft einen Fuß in die Tür zu bekommen.

mitlerweile haben die Arbeitgeber ja reagiert und den nächsten Schachzug gemacht während Verdi erstmal gegen die GNBZ klagt. Das die CGPT eine Tariffähige Gewerkschaft ist , steht ausser Frage (zumindest rechtlich ) und über den christlichen Gedanken lässt sich ja streiten oder nicht. Das Schlimme ist, dass die CGPT genauso auf die Arbeitegeber angewiesen ist wie umgekehrt, insbesonder für das Überleben der CGPT ist es Wichtig. Somit gibt es einen nicht genannten Abhängigkeitsfaktor der sicherlich nicht zu Gunsten der Beschäftigten ausfallen dürfte. Das Spiel geht also munter weiter und Verdi bleibt nur der Platz auf der Tribüne ... es sei denn Verdi




Herma hat folgenden Kommentar geschrieben:
Wer sich mit der GNBZ schon mal bechäftigt hat, sollte wissen um was es sich dabei handelt. Ihr habt ja auch intensiv darüber berichtet.
Eigentlich sollte klar sein, das die GNBZ von den Arbeitgbern TNT Post und Pin AG gegründet worden ist.
Warum dort jemand Mitglied wird? Ich weiß es nicht.

lg herma

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Die Frage die sich mir hier auch stellt, darf denn die GNBZ einfach so sich als "Gewerkschaft" präsentieren, wobei sie ja auch noch ihre ""Grundidee" verbreitet, wo nun gerichtlich entschieden wurde, dass die GNBZ nun einmal keine Gewerkschaft ist !? Und wenn ein Gericht entscheidet, dass die GNBZ keine Gewerkschaft ist, wie kann dann die GNBZ unter den Vorwand eine Gewerkschaft zu sein einfach Mitglieder werben ???? Und eines glaubt mal.....es gibt genügend private Zustelldienste alias Hungerlohnbuden, wo diese Pseudo Gewerkschaft in den Himmel gehoben wird....erschreckender weise !!!

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@ Roman Abramowitsch

Die GNBZ hat nicht nur Mitglieder....dubioser weise !!! Nö...diese Mitglieder gehen auch noch auf die Straße und Demonstrieren dafür weniger Lohn zu bekommen !!! Also das ist auf jeden Fall in der deutschen Geschichte einmalig !!! Da soll mal einer sagen, die GNBZ hätte ihre Getreuen nicht im Griff....

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